Mineralien
Baumaterialien
Zu den typischen recycelten Baumaterialien gehören Beton, Zement, Ziegel und Asphalt. Beton kann nach dem Zerkleinern als Zuschlagstoff für neuen Beton oder als Straßenbelag wiederverwendet werden. In ähnlicher Weise kann Asphalt zu neuem Asphalt verarbeitet werden.
Die oben genannten Materialien sind alle hart und spröde, so dass typischerweise Backenbrecher für die erste Zerkleinerung eingesetzt werden. RETSCH hat Brecher für Aufgabestückgrößen bis 350 mm im Programm. Tischgeräte wie der BB 50 sind für kleinere Probendurchsätze ausgelegt, während das größte Modell BB 600 bis zu 3,5 t/h verarbeitet. Für die Zerkleinerung von eher klebrigem Material wie Asphalt ist es von Vorteil, die Probe mit flüssigem Stickstoff zu verspröden und einen Brecher mit Fronttür für einen einfachen Zugang zur Mahlkammer zu verwenden. Im Idealfall führt die Vorzerkleinerung zu Partikelgrößen von etwa 3-5 mm, die durch Feinmahlen weiter reduziert werden können. Hier werden in der Regel Kugelmühlen eingesetzt, die einen weiten Bereich von kleinen Probenmengen bis zu etwa 200 g pro Charge abdecken und in der Regel Partikelfeinheiten bis zu 100 µm liefern. Für die klebrige Asphaltprobe wird eine kryogene Mahlung empfohlen, um Anbackungen zu vermeiden.
Eine gute Alternative zu Kugelmühlen sind Scheibenschwingmühlen wie die RS 200 oder RS 300. Diese Mühlen erzeugen sehr feine Partikel in kürzester Zeit.
Dämmstoffe sind in der Regel nicht so hart und spröde wie die zuvor genannten Materialien. Hier können Schneidmühlen in Kombination mit Kugelmühlen eingesetzt werden, um solche Proben vorzuschneiden und zu pulverisieren. Siehe Glaswolle unter Abschnitt „Glas“.
Innovative designs from recycled food waste
Food waste is a significant global issue that impacts the environment, economy, and society. Every year, millions of tons of food are wasted, contributing to greenhouse gas emissions, resource depletion, and economic losses. Food waste occurs at various stages of the supply chain, including production, processing, distribution, and consumption. The environmental impact of food waste is substantial, as it leads to the unnecessary use of water, energy, and land resources, while also generating methane emissions from decomposing organic matter in landfills.
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RETSCH bietet ein umfassendes Geräteportfolio für Recyclingprozesse - von der Qualitätskontrolle und Probenvorbereitung bis hin zu innovativen mechanochemischen Methoden. Ob Vorzerkleinerung, Siebung, Pelletierung oder der Einsatz von Kugelmühlen für nachhaltige Recyclinglösungen: Wir haben die passenden Instrumente für Ihre Anforderungen.
Unser globales Netzwerk und unsere Experten stehen Ihnen für eine persönliche Beratung zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns und finden Sie gemeinsam mit unseren Spezialisten die beste Lösung für Ihre Anwendung!
Glas
Glas ist ein hartes und sprödes Material und wird daher am besten in einem Backenbrecher oder der Hammermühle HM 200 zerkleinert. Die HM 200 hat den Vorteil, dass Glasflaschen nicht vorzerkleinert werden müssen, wenn sie in die Maschine passen. In einem Backenbrecher können intakte Glasflaschen einfach oberhalb der engsten Stelle der beiden Brechbacken rollen statt in den Spalt gezogen zu werden. Der HM 200 kann z.B. 6 kg Probe in nur 1,5 min zu 2 mm großen Partikeln zerkleinern. Die anschließende Zerkleinerung erfolgt am besten in einer Kugelmühle. Für kleine Probenmengen werden Schwingmühlen wie die MM 400 eingesetzt. Mit der Planeten-Kugelmühle PM 400 können 4 Proben von je bis zu 220 ml gleichzeitig pulverisiert werden. In der Regel werden sehr feine Partikel unter 30 µm in etwa 10 Minuten gewonnen.
Um eine Kontamination der Probe mit metallischen Elementen zu vermeiden, sollten Mahlbecher und Zubehör sorgfältig ausgewählt werden. Sowohl die MM 400 als auch die PM 400 können mit Mahlbechern aus Achat, einem natürlichen Siliziumdioxid, ausgestattet werden, damit das Material nicht mit anderen Elementen verunreinigt wird. Für größere Probenmengen bis zu 2 kg ist die Trommelmühle TM 300 geeignet. Sie erreicht auch sehr feine Partikelgrößen, allerdings werden für eine so große Probenmenge in der Regel 1 bis 3 Stunden benötigt. Ein Spezialfall ist das Recycling von Dämmstoffen wie Glaswolle. Hier sollte eine Schneidmühle SM 300 zur Vorzerkleinerung der Probe vor einer Kugelmühle zur Pulverisierung eingesetzt werden.
Keramik
Die Unterscheidung zwischen verschiedenen keramischen Werkstoffen für die Wiederverwendung ist von entscheidender Bedeutung für die Erhaltung der natürlichen Ressourcen und die Vermeidung von Umweltschäden. Die Rückgewinnung von wertvollen Metallen wie Platin und Palladium aus verbrauchten Katalysatoren unterstützt nicht nur die wirtschaftliche Nachhaltigkeit, sondern verringert auch den Bedarf an Bergbauaktivitäten. Keramische Scherben oder fehlgeformte Teile stellen eine einzigartige Gelegenheit für Recycling und Ressourceneffizienz in der keramischen Industrie dar. Diese Materialien können zerkleinert und für die Herstellung neuer Keramikartikel wiederverwendet werden, wodurch der Abfall und der Bedarf an neuen Rohstoffen erheblich reduziert werden. Die Vorzerkleinerung von keramischem Material ist in Retsch Backenbrechern problemlos möglich. Je nach Aufgabegröße und Probendurchsatz kann das am besten geeignetes Modell ausgewählt werden. Die Feinvermahlung erfolgt dann in einer Kugelmühle für kleinere Probenmengen, wie der MM 400. Für größere Probenmengen kann die Scheibenmühle DM 200 oder die Scheibenschwingmühle RS 300 eingesetzt werden. Mit dieser Kombination aus Vorzerkleinerung und Pulverisierung können bis zu 3 kg Probenmaterial in etwa 30 Minuten auf etwa 100 µm große Partikel zerkleinert werden. Für härtere Proben arbeiten z.B. der Backenbrecher, die Kugelmühlen und die RS 300 mit Hartmetallzubehör.
Bergbauabfälle
Bergbauabfälle sind in der Regel hart und spröde, daher sind Backenbrecher das beste Instrument zur Zerkleinerung von Erzrückständen. Der BB 500 beispielsweise ist in der Lage, 8 kg Golderz in etwa 2,5 Minuten auf 5 mm große Partikel zu zerkleinern. Für die Feinzerkleinerung von Bergbauproben werden Scheibenschwingmühlen bevorzugt. Die RS 200 mahlt effizient bis zu 250 ml Proben in nur wenigen Minuten, während die RS 300 geeignet ist, bis zu 2 l Proben in einem Batch zu mahlen. Die typische Feinheit der Erze liegt unter 100 µm und eignet sich somit zur Vorbereitung von Proben für die XRF-Analyse.
Recycling hazardous waste from mines
Mine wastes, commonly referred to as tailings, is the byproduct generated during the extraction and processing of various kinds of ores. This waste material primarily consists of finely ground rock particles, water, and residual chemicals used in the extraction process. The management and disposal of mine wastes are crucial due to its potential environmental impacts, which include soil and water contamination. If not properly managed, these tailings can lead to significant ecological damage, affecting both terrestrial and aquatic ecosystems.
Mining: Optimizing mineral analysis
Sample preparation in the mining sector is crucial for accurate mineral analysis. Despite technological advancements, the industry faces persistent challenges. Contamination during sample collection and preparation can skew results, leading to incorrect conclusions about ore quality. Achieving representative and homogeneous samples is difficult due to the heterogeneous nature of mineral deposits. Ensuring uniform mixing in fine grinding is vital for accurate analytical results, reducing sampling bias.
Bodensanierung
Unter Bodensanierung versteht man den Prozess der Reinigung, Entfernung oder Neutralisierung von Schadstoffen aus dem Boden, um ihn wieder in einen sicheren und nutzbaren Zustand zu versetzen. Gängige Techniken sind die Bioreinigung (Mikroorganismen oder Pflanzen zum Abbau oder zur Absorption von Schadstoffen), die physikalische Sanierung (z. B. Bodenwäsche), die chemische Sanierung (chemische Reaktionen zur Neutralisierung von Schadstoffen) oder die thermische Sanierung (Anwendung von Wärme zur Entfernung von Schadstoffen). Die Bodenproben müssen vor und nach der Sanierung zerkleinert und auf ihre Schadstoffbelastung analysiert werden, um den Erfolg der Sanierungsmaßnahmen zu überprüfen. Dazu können Kugelmühlen wie die Planeten-Kugelmühle PM 400 oder die Schwingmühlr MM 400 eingesetzt werden. In der PM 400 werden z.B. 400 g feuchte Bodenprobe innerhalb von 10 min in 4 x 500 ml Mahlbechern homogenisiert. Kleine Steine sind bei diesem Verfahren kein Problem. Kleine Probengrößen bis zu 2 x 20 ml werden in der MM 400 besser homogenisiert. Enthält die Probe keine Steine, ist die MM 400 zusammen mit dem Adapter für konische Zentrifugalröhrcheb, der die Verarbeitung von 8 Proben in einem Batch ermöglicht, eine geeignete Methode, um 8 Proben bis zu 50 g in wenigen Minuten zu 150 µm großen Partikeln zu zerkleinern. Für größere Probenmengen ist die Schlagrotormühle SR 300 eine geeignete Lösung. Hier sollte der 180°-Mahleinsatz verwendet werden, wenn die Probe Steine enthält. Etwa 2 kg können in ca. 3-5 Minuten auf weniger als 1 mm große Partikel zerkleinert werden. Eine weitere geeignete Mühle für Bodenproben mit hohem Steingehalt ist der Backenbrecher BB 50, der ebenfalls in der Lage ist, Bodenproben auf Partikel unter 1 mm zu zerkleinern.