Die Schwingmühle MM 400 ist ein Alleskönner im Labor. Sie wurde speziell für die Trocken-, Nass- und Kryogenvermahlung von kleinen Probenmengen entwickelt. Sie mischt und homogenisiert Pulver und Suspensionen in Sekundenschnelle. Außerdem ist sie hervorragend zum Aufschließen von biologischen Zellen sowie zur DNA/RNA-Gewinnung geeignet.
| Einsatzgebiet | Zerkleinern, Mischen, Homogenisieren, Zellaufschluss, Kryogenvermahlung |
| Anwendungsbereich | Agrar, Baustoffe, Biologie, Chemie / Kunststoffe, Glas / Keramik, Lebensmittel, Maschinenbau / Elektrotechnik, Medizin / Pharma, Mineralogie / Hüttenwesen, Umwelt |
| Aufgabegut | hart, mittelhart, weich, spröde, elastisch, faserig |
| Zerkleinerungsprinzip | Prall, Reibung |
| Aufgabekorngröße* | ≤ 8 mm |
| Endfeinheit* | ~ 5 µm |
| Charge/Aufgabemenge*: | max. 2 x 20ml |
| Anzahl der Mahlstellen | 2 |
| Einstellung Schwingfrequenz | digital, 3 - 30 Hz (180 - 1800 min-1) |
| Typische Mahldauer | 2 min |
| Trockenvermahlung | ja |
| Nassvermahlung | ja |
| Kryogenvermahlung | ja |
| Zellaufschluss mit Reaktionsgefäßen | ja, bis zu 20 x 2.0 ml |
| Spannvorrichtung mit Selbstzentrierung | ja |
| Mahlbechertyp | Mahlbecher mit verschraubbarem Deckel |
| Material der Mahlwerkzeuge | gehärteter Stahl, rostfreier Stahl, Achat, Zirkonoxid, Teflon, Wolframcarbid |
| Mahlbechergrößen | 1.5 ml / 5 ml / 10 ml / 25 ml / 50ml |
| Einstellung Mahldauer | digital, 10 s - 99 min |
| Speicherbare Parameterkombinationen | 9 |
| Antrieb | DC-Motor |
| Schutzart | IP 30 |
| Leistungsaufnahme | 150 W |
| B x H x T geschlossen: | 371 x 266 x 461 mm |
| Gewicht, netto | ~ 26 kg |
| Arbeitsplatzbezogener Emissionswert | LpAeq 65 dB(A) |
| *abhängig vom Probenmaterial und Gerätekonfiguration/-einstellungen |
Die Mahlbehälter der MM 400 führen in horizontaler Lage kreisbogenförmige Schwingungen aus. Durch die Trägheit der Kugeln schlagen diese mit hoher Energie auf das an den abgerundeten Stirnflächen befindliche Probengut auf, wodurch dieses zerkleinert wird. Aufgrund der Becherbewegung und des Bewegungsablaufes der Kugeln findet gleichzeitig eine intensive Mischung statt. Durch Verwendung mehrerer kleiner Kugeln kann der Grad der Mischung noch erhöht werden. Bei der Verwendung von vielen kleinen Kugeln (z.B. Glasperlen) können z.B. auch biologische Zellen aufgeschlossen werden. Dabei sorgt die große reibende Schlagwirkung zwischen den Kugeln für effektive Zellaufschlüsse.
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