Die Schwingmühle MM 200 ist ein Alleskönner im Labor. Sie wurde speziell für die Trockenvermahlung von kleinen Probenmengen entwickelt. Sie mischt und homogenisiert viele Materialien in Sekundenschnelle. Außerdem ist sie hervorragend zum Aufschließen von biologischen Zellen sowie zur DNA/RNA-Gewinnung geeignet.
Ölsaaten, Abfallproben, Böden, chemische Produkte, Drogen, Erze, Getreidekörner, Gewebe, Glas, Haare, Holz, Keramik, Klärschlamm, Knochen, Kohle, Koks, Kunststoffe, Legierungen, Mineralien, Papier, Pflanzenteile, Tabletten, Textilien, Tiernahrung, Wolle, ...
| Einsatzgebiet | Zerkleinern, Mischen, Homogenisieren, Zellaufschluss |
| Anwendungsbereich | Agrar, Baustoffe, Biologie, Chemie / Kunststoffe, Glas / Keramik, Lebensmittel, Maschinenbau / Elektrotechnik, Medizin / Pharma, Mineralogie / Hüttenwesen, Umwelt |
| Aufgabegut | hart, mittelhart, weich, spröde, elastisch, faserig |
| Zerkleinerungsprinzip | Prall, Reibung |
| Aufgabekorngröße* | ≤ 6 mm |
| Endfeinheit* | ~ 10 µm |
| Charge/Aufgabemenge*: | max. 2 x 10ml |
| Anzahl der Mahlstellen | 2 |
| Einstellung Schwingfrequenz | digital, 3 - 25 Hz (180 - 1500 min-1) |
| Typische Mahldauer | 2 min |
| Trockenvermahlung | ja |
| Nassvermahlung | - |
| Kryogenvermahlung | - |
| Zellaufschluss mit Reaktionsgefäßen | ja, bis zu 10 x 2.0 ml |
| Spannvorrichtung mit Selbstzentrierung | - |
| Mahlbechertyp | Mahlbecher mit gesteckten Deckeln |
| Material der Mahlwerkzeuge | gehärteter Stahl, rostfreier Stahl, Achat, Zirkonoxid, Teflon, Wolframcarbid |
| Mahlbechergrößen | 1.5 ml / 5 ml / 10 ml / 25 ml |
| Einstellung Mahldauer | digital, 10 s - 99 min |
| Speicherbare Parameterkombinationen | 9 |
| Antrieb | DC-Motor |
| Schutzart | IP 30 |
| Leistungsaufnahme | 100 W |
| B x H x T geschlossen: | 371 x 266 x 461 mm |
| Gewicht, netto | ~ 25 kg |
| Arbeitsplatzbezogener Emissionswert | LpAeq 65 dB(A) |
| *abhängig vom Probenmaterial und Gerätekonfiguration/-einstellungen |
Die Mahlbehälter der MM 200 führen in horizontaler Lage kreisbogenförmige Schwingungen aus. Durch die Trägheit der Kugeln schlagen diese mit hoher Energie auf das an den abgerundeten Stirnflächen befindliche Probengut auf, wodurch dieses zerkleinert wird. Aufgrund der Becherbewegung und des Bewegungsablaufes der Kugeln findet gleichzeitig eine intensive Mischung statt. Durch Verwendung mehrerer kleiner Kugeln kann der Grad der Mischung noch erhöht werden. Bei der Verwendung von vielen kleinen Kugeln (z.B. Glasperlen) können z.B. auch biologische Zellen aufgeschlossen werden. Dabei sorgt die große reibende Schlagwirkung zwischen den Kugeln für effektive Zellaufschlüsse.Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten